• Audio Technica ATH M50 Professional

Audio Technica ATH-M50

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€ Amazon.de Preis: 209,00 (as of 8. September 2016, 15:56)

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Der Audio Technica ATH-M50 wird als Studio Kopfhörer verkauft in einer Version mit Wendelkabel oder geradem (ATH-M50s) Kabel. Für den Einsatz zu Hause oder unterwegs ist auf jeden Fall die Version mit geradem Kabel zu bevorzugen.

Mit seinen 38Ohm stellt der M50 keine besonderen Ansprüche an eine Verstärkung und funktioniert gut am Tablet oder Smartphone. Zum Test habe ich Ihn am Funk LPA-2a sowie Little Dot MKIII gehört.

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Der Audio Technica ATH-M50 im Test

+ Vorteile – Nachteile
Hochwertige Verarbeitung & hoher Tragekomfortleichte Schwächen in der Bühnendarstellung
sehr guter Klang
gute Isolierung

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Optik & Haptik

Review von UrAvgConsumer – youtube.com

Geliefert wird der M50 mit auswechselbarem Kabel und einem Aufbewahrungsbeutel aus Kunstleder. Die großen ovalen ohrumschließenden Muscheln sind sowohl klapp- als auch drehbar und so lässt der KH sich platzsparend in dem Aufbewahrungsbeutel verstauen. Die Ohrpolster sind aus Kunstleder und dichten sehr gut ab. Überhaupt ist die Isolation auf sehr hohem Niveau und uneingeschränkt für den mobilen Betrieb geeignet. Der angenehme Anpressdruck sowie der mit dickem Kunstleder umspannte Kopfbügel tragen zu einem guten Komfort bei. Die Verarbeitung ist für diese Preisklasse in Ordnung. Beim Klappen und Drehen der Ohrmuscheln knarzt nichts und das ist auch gut so. Das Knarzen hat mich bei meinem Shure SRH 940 immer sehr gestört. Der Audio Technica hat dieses Problem nicht.

Klang

Der Klang ist mit einem Wort „euphorisch“ mit einer Menge Vorwärtsdrang und Bass zu beschreiben. Ich erinnere mich noch genau als ich den ersten Track über den M50 hörte und zwar war das Shoot To Thrill von AC/DC. Wow, dachte ich. So ein verdammt guter Kick mit tollem PRaT. Der M50 ist alles andere als neutral. Er ist ein Vertreter der klassischen Badewannenabstimmung, d.h. angehoben Bässen und Höhen.

Im Bassbereich findet eine deutliche Überbetonung statt und zwar im Tief- und Midbass. Trotzdem schafft der M50 es, dass der Bass sich nicht in andere Bereiche ausdehnt. Der Kickbass ist Audio Technica typisch sehr straff, knochentrocken und pfeilschnell. Von der Präzision her kommt er aber an einen Shure SRH 940 oder den teureren Audio Technicas wie dem ATH-W1000x nicht heran. Soll er aber auch gar nicht. Ziel von AT beim M50 ist nicht die Neutralität gewesen, sondern einen KH zu schaffen der mit Leib und Seele musikalisch wiedergibt und dabei auch extra übertreibt um noch mehr Power in die Musik zu bringen. Die Tonalität ist auf der kühlen Seite anzuordnen.

Die Bühnendarstellung ist sehr klein und da komme ich schon auf den größten Kritikpunkt zu sprechen. In einem Konzert würde ich sagen man sitzt direkt in der ersten Reihe. Bei aggressiverer Musik wie Metal wird man quasi direkt angeschrien und spürt förmlich das Schlagzeug. Was für Benutzer die auf eine intimere Bühne stehen und dieses Genre mögen ein Vorteil ist. Wer es eher relaxter mag ist mit einem Ultrasone HFI-580 besser bedient, der das ganze Geschehen aus einer größeren Entfernung beleuchtet und da kann man dann auch von für die Preisklasse guter Räumlichkeit sprechen.

Die Mitten werden etwas kühl wiedergegeben, so dass sich hier eine Verfärbung des Klangbildes ergibt. Fällt bei Frauenstimmen weniger auf. Wenn man dann aber etwas Unplugged von Udo Lindenberg hört fehlt das „Raue“ in der Stimme. Instrumente erscheinen mir etwas zu metallisch. Der Abstand zwischen den einzelnen Instrumenten ist aufgrund der sehr eingeengten Bühne kaum zu erahnen und zu orten. Der M50 ist aber auch kein Kopfhörer der ein Geschehen analysieren oder sezieren kann, sondern ein Vertreter der mit seiner schieren Power protzt. Und Lautstärkelevel sind möglich ohne Verzerrungen und zwar jenseits von Gut und Böse.

Die angehobenen Höhen suggerieren eine höhere Auflösung als der M50 eigentlich besitzt. Bei Money For Nothing von Dire Straits kommt er an den Detailreichtun eines ATH-W1000x oder auch Ultrasone HFI-580 nicht heran. Dafür spielt er nicht so nüchtern auf, sondern macht sehr viel Spaß. Die Höhen neigen hin- und wieder zu nervenden Sibilanten und Talk Talks Album It’s My Life kann ich persönlich bei höherer Lautstärke kaum genießen. Abhilfe schafft hier ein Röhren KHV wie der Little Dot MKIII, der eben gerade bei diesen Aufnahmen die Höhen etwas seidigt. Wer einmal das AC/DC Live Album mit voller Power aus der ersten Reihe hören will, dem sei der M50 wärmstens ans Herz gelegt.

Der Audio Technica ATH-M50 im Test: Das Fazit

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Der Audio Technica ATH-M50 im Preisvergleich

Robert

Ich habe dieses Produkt für Sie getestet. Als Musik- und Technikenthusiast, teste ich mitlerweile fast täglich neue Produkte aus den verschiedensten Bereichen und habe bisher mehr als 30 Kopfhörer selbst ausprobiert. Meine Erkenntnisse gebe ich in kompakten Testberichten wieder, die Ihnen die Kaufentscheidung erleichtern sollen.Schauen Sie doch auch mal in unsere Empfehlungen und die Kaufberatung.