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AKG K712 PRO

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€ Amazon.de Preis: 231,00 (as of 8. September 2016, 15:56)

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Der AKG K712 Pro ist das Nachfolgemodell des sehr bekannten AKG K701. Die Pro Serie von AKG ist für den Tonstudiobereich konzipiert. Hier kommt es auf detaillierte verfärbungsfreie Widergabe an. Das ist auch etwas was der anspruchsvolle audiophile HiFi Hörer fordert und somit ist der K712 Pro auch ein idealer Zeitgenosse für das heimische Wohnzimmer. Der K712 Pro ist direkt unter dem Topmodell K812 Pro angesiedelt und bietet bereits für einen deutlich geringeren Preis eine in dieser Preisklasse sehr gute Soundqualität.

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Der AKG K712 PRO im Test

+ Vorteile – Nachteile
Hochwertige Verarbeitung & hoher Tragekomfort
sehr neutral
sehr präzise

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Verarbeitung & Lieferumfang

Review von lachlanlikesathing – youtube.com

Wie AKG typisch ist auch der K712 Pro sehr gut verarbeitet. Im Gegensatz zum K701 werden hier etwas andere Ohrpolster verwendet, die meiner Meinung nach noch bequemer sind. Die Farbgebung schwarz/orange finde ich sehr gelungen. Das ist aber sicherlich Geschmackssache. Das Mini XLR auf Klinke Kabel ist wechselbar und lässt sich einfach austauschen. Somit ist eine Konfektionierung von einem längeren Kabel kein Problem. Eine Eigenschaft, die ich am fest montierten Kabel des AKG K701 immer bemängelt habe. Das Lederkopfband wurde noch bequemer gemacht. Denn nun befinden sich diese manchmal störenden Noppen nicht mehr auf der Unterseite.

Die Verstell Möglichkeiten des Kopfbügels sind sehr gut gelöst und man findet schnell die optimale Position.

Zur Aufbewahrung des Kopfhörers wird eine Samttasche mitgeliefert.

Klang

Der K712 Pro setzt sich mit Abstand von den übrigen Modellen der K7x Serie ab. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, setzt er doch einen anderen Treiber hinter den Ohrmuscheln ein. Das Klangbild wirkt homogener – wie aus einem Guss. Keine Spur einer Bassschwäche wie das noch beim K701 war. Er spielt sehr druckvoll und glasklar.

Betrieben wird er bei mir an einem Violectric V200 Kopfhörerverstärker. Auch wenn er eine geringe Impedanz von 62 Ohm aufweist macht ein Betrieb ohne Kopfhörerverstärker keinen Sinn. Denn der Klinkenausgang eines mobilen Players oder Smartphones ist zu schwach für höhere Lautstärken und an der Klinke eines CD Players mit hoher Impedanz spielt er sehr unkontrolliert und nicht mehr so glasklar wie am V200.

Kommen wir zunächst zum Bassbereich. Einfach toll wie dieser sehr druckvoll, mit genügend Volumen auch bei härterer Musik aufspielt. Hier übertrifft er alle bisherigen Kopfhörer von AKG mit Ausnahme des Topmodells K812 für aber nur einen Bruchteil des Preises. Meiner Meinung nach gibt es in dieser Preisklasse höchstens noch den T90 von Beyerdynamic mit einem ebenso guten Bass. Der Bass hat aber nicht nur Quantität, sondern auch eine enorme Qualität von den untersten Registern bis zum Kick bass, der sehr impulsfreudig ist. Insgesamt spielt der neue Schallwandler flotter als die alte K7x Reihe.
Die Bühnendarstellung ist eines der großen Stärken der K7x Reihe. Das trifft auch voll und ganz bei dem AKG K712 Pro zu. Jedoch sorgt die noch klarerere Widergabe für noch höhere Auflösung, so dass wirklich kein noch so klitzekleines Detail verlorengeht. Führt natürlich auch dazu, dass Aufnahmefehler sofort aufgedeckt werden. Der Klassikfan wird begeistert sein. Die Präsentation in der Breite und Tiefe ist sehr groß und das offene Konzept des Kopfhörers tragen zu enormer Luftigkeit bei. Ein kurzer Quercheck zu meinem kleinen Stax Lambda SR404LE ergab, dass sogar dieser bei der Luftigkeit das nachsehen hat und im Bassbereich sowieso.

Da es sich um einen professionellen Studiokopfhörer handelt, ist es nicht verwunderlich, dass der Mittenbereich absolut echt, unverfärbt und authentisch klingt. Er ist weder vorder- noch hintergründig, sondern genau richtig in den Rest des Spektrums integriert.

Die Höhen sind absolut neutral und bieten auflösungstechnisch alles was man braucht um wirklich jedes Detail auf einer Aufnahme zu hören. Dazu existiert hier kein Peak wie z.B. bei einigen Kopfhörern von Beyerdynamic. Die Höhen wirken immer sehr rund seidig, niemals aufdringlich. Die Auflösung ist so hoch, dass man bei geschlossenen Augen meint wirklich Live dabei zu sein. Wenn das Gefühl einen Schallwandler aufzuhaben transparent verschwindet, dann hat der Hersteller seine Hausaufgaben gemacht. Toll!

Ich höre Musik aus verschiedenen Genres von Klassik über Pop bis hin zu Metal. Und eines kann ich sagen. Der AKG K712 Pro spielt in jeder Musikrichtung, sagenhaft. Das neue Album von Desolation Rose von Flower Kings ist Prog Rock der sehr gut produziert ist. Und ja, dieses Album macht wirklich Spaß. Da wäre zunächst die wunderbare Bühnendarstellung wo man jedes Instrument klar voneinander getrennt wahrnimmt und ein Bass der wenn er muss sehr tief herunterreicht mit einer Stimmenwidergabe, die natürlich und ohne jegliche Ecken und Kanten absolut mittig platziert widergegeben wird. Da das Geschehen aufgrund der großen Bühne nicht aus der ersten Reihe eines Rockkonzerts, sondern von weiter entfernt ausgeleuchtet wird, wirkt das ganze Klangbild auch niemals aufdringlich.

Der AKG K712 PRO im Test: Das Fazit

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Der AKG K712 PRO im Preisvergleich

Robert

Ich habe dieses Produkt für Sie getestet. Als Musik- und Technikenthusiast, teste ich mitlerweile fast täglich neue Produkte aus den verschiedensten Bereichen und habe bisher mehr als 30 Kopfhörer selbst ausprobiert. Meine Erkenntnisse gebe ich in kompakten Testberichten wieder, die Ihnen die Kaufentscheidung erleichtern sollen.Schauen Sie doch auch mal in unsere Empfehlungen und die Kaufberatung.