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AKG K550

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€ Amazon.de Preis: 169,95 (as of 8. September 2016, 15:56)

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Der AKG K550 im Test

Der AKG K550 ist AKGs neuester geschlossener Kopfhörer und gleichzeitig das derzeitige Topmodell unter den Geschlossenen. Es handelt sich hier um einen nicht ganz neutralen Kopfhörer mit etwas angehobenem Bassbereich. AKG verspricht, dass er die Vorteile von geschlossenen Kopfhörern bietet (eben die gute Isolation) und mit denen von offenen Kopfhörern (kein Klangverlust) kombiniert. Ob dem wirklich so ist werde ich im Folgenden beleuchten.

+ Vorteile – Nachteile
Hochwertige Verarbeitung & hoher Tragekomfort
sehr gute Klangqualität
sehr präzise
sehr gute Isolation

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Verarbeitung & Lieferumfang

Review von Hi-Fi Insider – youtube.com

Geliefert wird der AKG K550 in einer Pappschachtel mit beigelegtem Klinkenadapter, um diesen an einer 3,5mm Buchse sowie 6,35mm Buchse betreiben zu können. Leider ist keine Aufbewahrungsbox oder Tasche dabei, was sehr schade ist. Man kann jedoch eine Tasche von Beyerdynamic kaufen und dabei den innenliegenden Schaumstoff auf die Ausmaße des K550 zurechtschneiden.

Die Verarbeitung des K550 ist für diese Kopfhörer Preisklasse sehr gut. Er sieht hochwertig aus und das Plastik ist sauber verarbeitet. Der Kopfbügel sind mit Kunstleder überzogen und angenehm weich. Die Ohrpolster bestehen auch aus Kunstleder, der sehr gut verarbeitet ist. Man hat fast das Gefühl es handelt sich um echtes Leder.

Das Anschlusskabel ist sehr dick, fest und sehr leicht. Außerdem erzeugt es keinerlei Mikrofoneffekte wenn der Außenmantel zweier Kabelstränge beim Hören aneinander reibt.

Klang

Ich habe den AKG K550 an meinem KHV Violectric V200 getestet, der einen Ausgangswiderstand <2 Ohm besitzt. Trotz seiner 32 Ohm ist der K550 zwar sehr wirkungsstark und kann an jedem Smartphone ausreichend laut betrieben werden, jedoch entfaltet er sein wahres Potential erst an einem KHV mit niedrigem Ausgangswiderstand. Am Smartphone oder direkt an der Klinke eines CD Players klingt der K550 nicht so fein und luftig. Der Bass wirkt schwammiger.Der AKG550 ist ein fast neutraler Kopfhörer. Ich sage fast, da der Bassbereich ein kleines bisschen angehoben ist. Die Tonalität ist angenehm warm und so tendiert der AKG 550 niemals zum Nervigen und ist angenehm smooth und lädt zu längeren Hörsessions ein.

In der Tat hat man beim AKG K550 nicht das Gefühl, einen geschlossenen Kopfhörer auf zu haben. Das Klangbild ist als luftig und gut durchhörbar zu bezeichnen. Erst der Wechsel auf einen komplett offenen Kopfhörer überführt den K550. Aber der Unterschied ist wirklich nicht groß und manch anderer geschlossener Kopfhörer klingt topfiger als der K550.

Der Detailgrad des K550 ist wirklich sehr gut. Hier vermisst man auch bei der insgesamt sehr zurückhaltenden Widergabe nichts. Die Auflösung ist für diese Preisklasse top!

Der K550 kann sanft sezieren, er kann aber auch ordentlich Dampf machen wenn es sein muss. Damit ist er nicht auf ein bestimmtes Musik Genre festgelegt und kann alles von Klassik bis Metal über Trance/Techno widergeben.

Der Bassbereich geht weit runter und klingt bis zum Midbass sehr sauber, kontrolliert und präzise ohne dabei andere Frequenzen zu überschneiden.

Der Mittenbereich klingt weitestgehend unverfärbt und natürlich. Ich sage weitestgehend, da man bei sehr hohen Lautstärken eine gewisse Quäckigkeit ausmacht. Wahrscheinlich ausgelöst durch Resonanzen, die bei einem geschlossenen System unabdingbar sind. Die Mitten wirken dann sehr vordergründig und Stimmen klingen leicht verschnupft (nasal verfärbt). Bei normalen Lautstärken tritt dieses Problem aber nie auf.

Die Isolation von innen nach außen und umgekehrt ist fantastisch. Man kann ungestört Musik hören (bekommt so gut wie nichts von der Außenwelt mit) und auch Personen in der unmittelbaren Nähe vernehmen selbst bei höheren Lautstärken nichts.

Der Höhenbereich klingt insgesamt sehr sanft und doch sehr detailliert.

Bei sehr gut produzierter Musik oder hochauflösendem Material skaliert der K550 sehr gut. Aber auch nicht so gut produzierte Musik klingt noch angenehm.

Eine Sache muss man unbedingt beachten und zwar wie man den K550 aufsetzt. Der Klang ist nämlich sehr abhängig vom Sitz des Kopfhörers. Die Ohren sollten nicht mittig in den Polstern liegen, sondern an der Oberseite der Ohrpolster. Außerdem muss der Kopfbügel etwas zur Stirn gerichtet sein. Ein falscher Sitz führt zu einem ausgedünnten Klang mit deutlich weniger Bass.

Der AKG K550 im Test: Das Fazit

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Der AKG K550 im Preisvergleich

Robert

Ich habe dieses Produkt für Sie getestet. Als Musik- und Technikenthusiast, teste ich mitlerweile fast täglich neue Produkte aus den verschiedensten Bereichen und habe bisher mehr als 30 Kopfhörer selbst ausprobiert. Meine Erkenntnisse gebe ich in kompakten Testberichten wieder, die Ihnen die Kaufentscheidung erleichtern sollen.Schauen Sie doch auch mal in unsere Empfehlungen und die Kaufberatung.